ein zweites leben

Veröffentlicht auf von Selina

ich dachte nie, dass ihr mir mal so fehlen würdet. ich vermiss euch unglaublich, was würde ich jetzt darum geben, euch einfach in meien Arme nehmen zu können? aber wir haben uns aus den Augen verloren, allesamt. ihr wohnt weit weg, kommt nur selten nach landau und wenn, weiß ich davon nichts. oder wir haben einfach keinen Grund mehr, uns zu sehn. ihr seid meine verwandten, aber ich geh nicht mehr zu papa, also wieso sollte ich zu euch gehn? schon so oft wollte ich einfach mal anrufen und mich erkundigen, wie's euch geht, aber immer hab ich den Hörer wieder aufgelegt und es doch gelassen. zu groß die angst davor, was passiert, wenn wir uns wirklich gegenüber stehn. so ganz ohne anlass, nur weil ich euch vermisse. ich hab mich verändert, aber ich liebe euch immer noch. manon roswitha christiane laura und alle anderen, die dazugehören. oder sollte ich schreiben: tante, oma, cousine..?

und meinen papa liebe ich auch, trotz allem. obwohl du ständig über deine arbeit redest, obwohl du manchmal dumme sprüche loslässt, obwohl ich nichts zum geburtstag bekommen habe. naja, vielleicht weißt du ja selber nicht, wie du dich vor deiner tochter verhalten sollst. einem mädchen, das du kaum kennst. vielleicht hast du angst, das falsche zu sagen, und deshalb hast du immer die gleichen gesprächsthemen. ich komm mal wieder zu dir, ganz ganz fest versprochen. schon ganz bald. aber ich muss jetzt erstmal schaun', wie ich das alles hinbekomme, mit meinem austauschjahr.. das ist nämlich mein größter traum, papa. und ich muss darum kämpfen, egal was kommt. du fehlst mir so sehr ♥

 

hätte ich ein Bild von uns,
wäre es jetzt hier.

 

 

 

ich werde einen neuanfang starten.
ein zweites leben.

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post

Clara :) 08/29/2010 20:45


ich liebe deinen blog! deine texte & dich :**