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Veröffentlicht auf von selina

Knut ist gestorben. Vor ein paar Tagen, in seinem Gehege im Berliner Zoo. Herzinfakt, ins Wasser gekippt und dann ertrunken. Und wir waren hautnah dabei. Naja, nicht ganz hautnah. Als knut gestorben ist, waren meine mom und ich gerade dabei, auf dem Ku’damm zu schlendern und einzukaufen. Natürlich haben wir sofort gemerkt, dass was nicht stimmt, irgendwie lag  Trauer in der Luft. Und als wir erfahren haben, dass Knut tot ist, sind wir in Tränen ausgebrochen. Ach quatsch. Nach Knuts Tod hat sich überhaupt nichts geändert und in berlin war auch nichts anders. Wir haben auch erst davon erfahren, als wir wieder daheim waren. Was ich aber echt nicht verstehe, ist dass jetzt alle wieder so ein großes Drama daraus machen. Ich meine, okay, ich finde es auch nicht toll, dass ein Eisbär stirbt, aber wäre es ein anderes gewesen, wie zum beispiel bruno, der braunbär im nachbargehege, hätte das kein schwein interessiert außer vielleicht den pfleger und größtenfalls die zooleitung. Wieso sollte das bei knut also anders sein?  Schaut euch das video an, wenn ihr es wirklich sehen wollt:

 


 



Tja, jetzt wird der Zoo wohl einige probleme bekommen. Die ganze zeit sind noch unglaublich viele leute in den Berliner Zoo gegangen, nur um knut zu sehen, aber jetzt. Vielleicht kommen jetzt noch einmal viele Menschen und legen Kerzen vor sein Gehege, aber dann wird der große Menschenrummel wohl ausbleiben. Tja, liebe Zooleitung, dann müsst ihr euch wohl einen anderen Bären suchen, den ihr zum Liebling der Nation macht und damit (unglaublich clever) die Besucher anlockt. Wie wärs denn mit Bruno?

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