Veröffentlicht auf von Selina

Singen macht mich glücklich. So unglaublich glücklich. Wenns mir gerade mal nicht so gut ist, schmeiß ich den iPod an und singe. Ganz ohne Zwang, ganz ohne auf schiefe Töne zu achten. Ich singe einfach. Und ich kann es überhaupt nicht. Wenn ich mal einen richtigen Ton rausbekomme,  bin ich ja schon froh, aber das ist eigentlich egal. Hauptsache ist, dass mir das Singen wirklich hilft. Dann ist mir auch ganz egal, wo ich gerade bin, wer bei mir ist, ob es jemanden stört, dass ich singe. Damals, als ich mit Eray schluss gemacht und es sofort bereut hatte, bin ich im Regen bei eiskaltem Wind abends um acht ohne Jacke vom Bahnhof heimgelaufen. Und mir war kalt. Und ich war wahnsinnig unglücklich. Aber ich hab angefangen zu singen, auch wenn mir jemand entgegenkam und mich blöd angeschaut hat. Ich hab einfach gesungen, Never Forget You von The Noisettes, und plötzlich war mir nicht mehr kalt. Nicht mehr außen, aber auch nicht mehr im Herzen. Ist es etwa Zufall, dass das was wir am wenigsten können, uns immer so viel Spaß macht und hilft?

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